Highboards
Highboards verbinden großzügigen Stauraum mit einer präsenten, zugleich ausgewogenen Wirkung im Raum und eignen sich für Wohn-, Ess- oder Arbeitsbereiche mit gehobenem Einrichtungsanspruch. Sie bieten mehr Höhe als klassische Aufbewahrungsmöbel, ohne die Raumwirkung eines vollformatigen Schranks zu erzeugen. Als elegante und funktionale Variante hochwertiger Sideboards schaffen sie Ordnung, Struktur und eine nutzbare Fläche für dekorative Akzente.
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Was Highboards auszeichnet
Highboards nehmen innerhalb der Stauraummöbel eine besondere Rolle ein. Sie verbinden die horizontale Ruhe niedriger Möbel mit zusätzlicher Höhe und damit mit mehr Volumen für geschlossenen oder teiloffenen Stauraum. Dadurch wirken sie präsenter als flache Möbel, bleiben aber meist leichter und wohnlicher als hohe Schranklösungen.
Gerade in Wohn- und Essbereichen sind Highboards sinnvoll, wenn Geschirr, Gläser, Tischwäsche, Unterlagen oder Wohnaccessoires ordentlich untergebracht werden sollen, ohne dass der Raum zu geschlossen wirkt. Sie schaffen Struktur an der Wand, bieten eine nutzbare Abstellfläche und können zugleich dekorative oder funktionale Aufgaben übernehmen.
Für welche Räume Highboards besonders geeignet sind
Ein Highboard passt vor allem in Räume, in denen zusätzlicher Stauraum benötigt wird, aber eine offenere und wohnlichere Wirkung als bei klassischen Schrankmöbeln gewünscht ist. Im Esszimmer kann es Geschirr und Servierutensilien aufnehmen, im Wohnzimmer Technik, Bücher oder Alltagsgegenstände, im Arbeitsbereich Unterlagen und Dinge, die nicht dauerhaft sichtbar sein sollen. Auch in großzügigen Fluren oder Übergangsbereichen kann ein Highboard sinnvoll sein, wenn Stauraum und Gestaltung gleichermaßen gefragt sind.
- geeignet für Wohn- und Essbereiche mit erhöhtem Stauraumbedarf
- sinnvoll, wenn ein Möbel mit mehr Höhe, aber ohne Schrankwirkung gesucht wird
- praktisch für Geschirr, Gläser, Unterlagen oder Wohnaccessoires
- gut für Räume, in denen Stauraum und Präsentationsfläche zusammenkommen sollen
- hilfreich, wenn eine Wand klar gegliedert, aber nicht überladen wirken soll
Entscheidend ist immer die Proportion zum Raum. Ein Highboard sollte ausreichend Volumen bieten, zugleich aber so gewählt werden, dass Laufwege, Licht und benachbarte Möbel nicht beeinträchtigt werden. So entsteht eine Lösung, die funktional überzeugt und den Raum ruhig strukturiert.
Vorteile gegenüber anderen Stauraummöbeln
Im Vergleich zu niedrigeren Möbeln bietet ein Highboard deutlich mehr nutzbaren Stauraum auf ähnlicher Grundfläche. Gegenüber hohen Schränken bleibt es meist luftiger und wohnlicher und lässt den Raum weniger massiv erscheinen. Gerade diese Zwischenposition macht Highboards so vielseitig.
Wenn eine kompaktere Lösung gesucht wird, können auch Kommoden passend sein. Highboards sind jedoch besonders dann interessant, wenn mehr Höhe und mehr Innenvolumen gewünscht werden, ohne dass das Möbel den Charakter eines klassischen Schranks annimmt.
Formen, Fronten und funktionale Unterschiede
Highboards gibt es in sehr unterschiedlichen Ausführungen. Modelle mit geschlossenen Fronten wirken ruhig und zurückhaltend, während Varianten mit Glasanteilen, offenen Fächern oder asymmetrischer Aufteilung lebendiger erscheinen können. Welche Ausführung sinnvoll ist, hängt davon ab, ob vor allem unsichtbarer Stauraum oder zusätzlich eine gezielte Präsentation einzelner Objekte gewünscht wird.
Schubladen sind praktisch für kleinere Gegenstände, Besteck, Unterlagen oder Textilien. Türen eignen sich für größere Inhalte, die ruhig verstaut werden sollen. Offene Fächer können dekorative Elemente aufnehmen, sollten jedoch bewusst eingesetzt werden, damit das Möbel nicht unruhig wirkt. Ein gutes Highboard verbindet diese Funktionen in einer Aufteilung, die zum Alltag und zur Umgebung passt.
Materialien und Verarbeitung im hochwertigen Segment
Bei Highboards prägen Material und Verarbeitung die Wirkung besonders stark, weil das Möbel meist eine gut sichtbare Position im Raum einnimmt. Holz und Holzwerkstoffe schaffen Wärme und Wohnlichkeit, Lackoberflächen wirken klar und modern, Glas bringt zusätzliche Leichtigkeit und kann den Stauraum optisch auflockern. Metallische Details setzen je nach Gestaltung feine Akzente oder betonen eine eher architektonische Linie.
Im hochwertigen Bereich kommt es vor allem auf präzise Frontverläufe, saubere Kanten, belastbare Beschläge und eine stimmige Materialkombination an. Türen und Schubladen sollten ruhig und verlässlich laufen, Oberflächen sorgfältig verarbeitet sein und das Möbel auch bei täglicher Nutzung seine Wertigkeit bewahren. Gerade bei Highboards zeigt sich Qualität häufig in der Balance aus Präsenz und Zurückhaltung.
Highboards in Kombination mit anderen Möbeln
Ein Highboard entfaltet seine Stärke besonders dann, wenn es sinnvoll in ein bestehendes Einrichtungskonzept eingebunden wird. In größeren Wohnbereichen kann es gut mit passenden Wohnwände kombiniert werden, wenn Stauraumzonen klar gegliedert und unterschiedliche Funktionsbereiche ruhig miteinander verbunden werden sollen. Dabei ist wichtig, dass Höhe, Breite und Materialwirkung aufeinander abgestimmt bleiben.
Modelle mit Glasanteilen oder betont dekorativer Funktion lassen sich auch gut im Zusammenhang mit Vitrinen denken, insbesondere wenn Geschirr, Gläser oder ausgewählte Objekte stilvoll untergebracht werden sollen. So entsteht ein Wohnbild, das Stauraum bietet und zugleich eine bewusst gestaltete Präsentation erlaubt.
Pflege, Schutz und Langlebigkeit
Damit ein Highboard langfristig seine Qualität behält, sollten Material und Oberfläche passend gepflegt werden. Holz und matte Fronten profitieren von einer schonenden Reinigung mit weichen Tüchern, Glasflächen sollten regelmäßig von Staub und Fingerabdrücken befreit werden, und auch Beschläge bleiben länger funktional, wenn sie sorgsam genutzt werden. Aggressive Reiniger und scheuernde Materialien sind in der Regel zu vermeiden.
Ebenso sinnvoll ist es, die Oberseite nicht dauerhaft zu stark zu belasten und auf ein ausgewogenes Verstauen im Innenraum zu achten. Wer Oberfläche, Beschläge und Innenaufteilung materialgerecht behandelt, erhält ein Möbelstück, das im Alltag zuverlässig funktioniert und zugleich seine ruhige, hochwertige Wirkung behält.
Worauf Sie bei der Auswahl achten sollten
Wenn Sie ein Highboard auswählen, sollten Sie zunächst klären, welche Funktion im Vordergrund steht. Geht es vor allem um geschlossenen Stauraum, um eine Mischung aus Aufbewahren und Präsentieren oder um ein Möbel, das eine Wand optisch gliedert? Davon hängen Größe, Aufteilung und Materialwirkung entscheidend ab.
Auch die Raumhöhe, benachbarte Möbel und die Lichtverhältnisse spielen eine wichtige Rolle. Ein zu massives Modell kann in kleineren Räumen schwer wirken, während ein zu filigranes Möbel in großzügigen Bereichen an Präsenz verliert. Je genauer Nutzungszweck und Raumwirkung aufeinander abgestimmt sind, desto überzeugender wird das Ergebnis im Alltag sein.
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