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Grillen oder Barbecue – wo ist der Unterschied?

Für viele ist das Wort Barbecue nur ein Synonym für das Grillen, das ist aber grundlegend falsch. Grillen und Barbecue sind zwar durchaus zwei verwandte Begriffe, allerdings handelt es sich um unterschiedliche Garmethoden.

Sicherlich könnte man jetzt einfach die Unterschiede dieser beiden Garmethoden aufzählen, aber die Unterschiede sind beträchtlich. Somit wäre es hier vielleicht doch einfacher die Gemeinsamkeiten zu nennen: Sowohl beim Grillen als auch beim Barbecue geht es ums Essen, vorwiegend Fleisch, um Geselligkeit und natürlich um Spaß. Außerdem wird beides zelebriert, wobei Barbecue in den USA fast einem Ritual gleichkommt. Soweit ist es in Deutschland allerdings noch nicht gekommen.

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Das Barbecue - BBQ 

Unter einem Barbecue versteht man in den USA ein Grillfest, welches schon mal einen ganzen Tag dauern kann, bei dem das Fleisch indirekt gegrillt wird. Das bedeutet, dass das Fleisch nicht direkt über der Kohle liegt, sondern durch Luftzirkulation gegart wird, dies nennt sich auch Niedriggarmethode. Im Grunde ist es ähnlich wie bei einem geschlossenen Backofen, wo die Temperatur nicht über 150°C steigt und das Fleisch, meist große oder ganze Fleischstücke, langsam gegart wird. Durch die niedrige Gartemperatur dauert dementsprechend die Garzeit. So kann ein Stück Roastbeef schon mal länger als zwei Stunden dauern. Aus diesem Grund kann ein klassisches Barbecue, so wie es in den USA zelebriert wird, wie bereits oben kurz erwähnt schon mehrere Stunden dauern. Schließlich befinden sich beim amerikanischen Barbecue ebenfalls große bzw. ganze Fleischstücke auf dem Grill.

Hinzu kommt noch, dass keine „normale“ Holzkohle beim Barbecue verwendet wird, sondern spezielle Hölzer. Hier können alle nicht-harzenden Hölzer genutzt werden und jede Holzart sorgt für einen anderen Rauchgeschmack. Das Holz vom Ahorn gibt zum Beispiel eine milde, süßliche Note, wohin gegen Erlenholz für das uns bekannte Räucherschinken-Aroma sorgt, aber auch das Holz eines altes Whiskey-Fasses kann genutzt werden, dann würde der Rauch eine erkennbare Whiskey-Note erhalten.

Das Grillen

Beim (deutschen) Grillen sind die Temperaturen höher und liegen im Schnitt bei knapp 300 °C, aber in der Glut sind die Temperaturen noch deutlich höher! Somit benötigt das Grillen wesentlich weniger Zeit, da das Fleisch, im Vergleich zum Barbecue, nur kurz von beiden Seiten gegrillt, quasi nur von der Flamme geküsst wird.

Allerdings ist das Grillen, so wie wir es in Deutschland kennen, sprich kleine Fleischstücke über direkter Flamme garen, auch in den USA bekannt, dort wird es dann aber als Cookout, Grilling oder Broiling bezeichnet. Wobei beim Broiling die Hitze nur von oben und den Seiten kommt und nicht von unten. In Großbritannien versteht man unter einem Barbecue die deutsche Art zu Grillen, die amerikanische Art ist dort relativ unbekannt… also alles ziemlich verwirrend!

Beim Barbecue wird auch kein klassischer, offener Grill, so wie wir ihn in Deutschland kennen, genutzt, eher ein Smoker oder ein Kugelgrill. Dabei hat dieser Grill einen Deckel, der während des Garens geschlossen ist. Das Grillgut wird dann durch den entstehenden Rauch gegrillt. Ein Smoker hat ein bisschen die Form einer Lokomotive, also etwas länglich mit einem Rohr nach oben und einem separaten „Kessel“ in dem sich die Kohle befindet. So kommt es auch, dass viele Smoker unter der Bezeichnung Lokomotive käuflich zu erwerben sind.  Mittlerweile gibt es aber auch in Deutschland Grills mit Deckel, sogenannte Kugelgrill. So kann man sich auch hier in Deutschland an einem Barbecue versuchen. 

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